Die Regenwürmer sind los!

Die Umweltschutz-AG KNUT hatte in den letzten Wochen die Gelegenheit, einen spannenden Einblick in die Arbeit von sechs Regenwürmern zu gewinnen. In einem etwa 5 cm tiefen, 20 cm hohen und 30 cm breiten Terrarium schichteten wir anschließend abwechselnd nährstoffreiche Erde -die wir uns von einem Maulwurfshügel geborgt haben – und bunt gefärbten Sand. Allerdings war es gar nicht so einfach, die Würmer zu finden: Da der Sand in den oberen Bodenschichten sehr trocken war, mussten wir zunächst tief graben, um geeignete Lebensräume zu entdecken. Nachdem wir 6 Tiere gefunden hatten legten wir geeignete Nahrung wie zum Beispiel Laub, Apfelstückchen auf die Erde, um die Würmer zu versorgen.

So konnten wir genau beobachten, wie die Würmer Gänge durch die Erde gruben und die Sandschichten sichtbar miteinander vermischten. Mit der Zeit entstanden faszinierende Muster, die eindrucksvoll zeigten, wie aktiv und wichtig Regenwürmer für die Bodenstruktur sind.

Durch diese Beobachtungen lernten die Schülerinnen und Schüler, wie Regenwürmer zur Durchlüftung und Durchmischung des Bodens beitragen. Sie erkannten außerdem, wie wichtig diese kleinen Tiere für ein funktionierendes Ökosystem sind, da sie organisches Material zersetzen und so zur Bodenfruchtbarkeit beitragen. Das Projekt machte deutlich, dass selbst unscheinbare Lebewesen eine große Rolle im Umweltschutz spielen.

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